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Literaturkritiker-Corinnas Meinung

Corinnas Beitrag in Sachen Nachdenken: Literaturkritiker beurteilen alte und neue Bücher. Meistens sind es Journalisten die sich analysierend, bewertend, berichtend mit Neuerscheinungen befassen. Nur, wie pickt sich ein arbeitender Beobachter der Literaturszene Bücher heraus? Wendet sich der Schriftsteller persönlich, wenn er unbekannt ist an einen ihm bekannten Literaturkritiker oder werden schon während der Schaffungsphase die Weichen, zum Beispiel durch einen renommierten Verlag gestellt? Marcel Reich-Ranicki war ein herausragender Theater- und Literaturkritiker der sich durch nichts und niemanden in seinen Kritiken beeinflussen ließ. Seinen -Mitstreitern- und auch -Nachkommen- hat er ein schweres Erbe hinterlassen, dass die meisten nicht bewältigen können. Denn ohne den Autor an sich bloßzustellen, nur das Buch positiv oder negativ zu bewerten dies fällt den meisten Literaturkritikern sehr schwer. Sie -einigen- sich, (wirklich ohne interne Absprachen?) auf Sätze wie: Dieses Buch wird auch in 50 Jahren noch gelesen werden. Eigentlich das klassische Schneeballsystem 1. bekannter Verlag 2. Autor 2a. Buchbesprechung 2b. Ein, zwei Szene Kritiker beurteilen das Werk als sensationell 2c. Alle anderen ziehen am selben Strang bzw. nach ( quasi, wie bei den Printmedien: Alle kaufen dpa News ein und sparen somit enorme Kosten, für eigenen qualifizierten Journalismus ist anscheinend kein Platz mehr, man beachte die heutigen Wortpreise!) 3. Verkauf ankurbeln 4. Werbetrommel rühren 5. Preis vergeben 6. Bestsellerliste erweitern Was fängt der Käufer, der sich im Nachhinein als Leser entpuppt mit solch einer -Kritik-, eigentlich ist es eine zusammengefasste kurze Aussage, oft auf dem Buchrücken zu finden, damit an? Oft wundert man sich, wie solch eine oder mehrere Kritiken zustande kamen. Beim -Wundern- belässt man es, schließlich sitzen Fachleute an der Front, die wussten warum sie so geurteilt haben...Oder? Hier öffnet der kritische Leser, weil er sich als Laie empfindet, nicht seinen Mund, wenn doch wird er überhört. Genauso wird es in der Sportpolitik, Politik, Wirtschaft, Umwelt usw. gehandhabt. Kritiken sind erwünscht, weil demokratisches Handeln erforderlich ist, allerdings verlieren selbige an Gewicht, da sie nicht ernst genommen werden. Denn das anvisierte Ziel wird sowieso, zumindest in den meisten Fällen, durchgesetzt. Wie also kann sich der -Verbraucher-, egal in welchem Genre er sich befindet, schützen? Zurück zur Literatur. Ist es nicht ein mangelhaftes Zeichen, wenn Buchkritiken veröffentlicht werden die Leserschaft damit jedoch nicht konform läuft? Bedeutende Werke aus vergangenen Tagen finden immer seltener Anhänger. Oft werden -jugendlich sprachlich verzerrte Bücher- fachlich ausgezeichnet. Hier wird die Offensivfrage nach dem WARUM offensichtlich. Ist es wirklich nötig eine Sprache dermaßen zu verunstalten, um sich auf dem Büchermarkt zu halten? Das einstige -Land der Dichter und Denker- verkommt, wegen zu wenig sprachlich qualifizierter Literatur. Selbst bekannte Kinderfachzeitschriften, wie zum Beispiel Geolino weist auf den derben (von wem wird der eigentlich genutzt, der heutige anscheinend gängige) Jugendslang hin. Genau die Jargon versuchen viele Autoren der Neuzeit in ihren -Werken- um- und einzusetzen. Selbst in Schulen erhalten die sprachlich vereinfachten Bücher Zugang; nur damit können, trotz der -guten Kritiken- weder Schüler noch Lehrer etwas anfangen. Vielleicht nehmen einige meine Gedanken war und lesen die nächste Deutsche, von Kritikern hochgelobte Neuerscheinung mit anderen Augen. Eure Corinna

5.5.14 08:44

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